22. Tag: 6 wüste Jungs rollen die Armee von hinten auf

Wie in jeder guten Geschichte fängt alles ganz harmlos an. Eine geile Fährt durch die staubige Wüste Jordanien. Weite Ebenen gespickt mit messerscharfen Basaltscherben. Hört sich an wie wenn man über Glas fährt. Hier darf man auf keinen Fall driften, sonst sin die Reifen schnell zerschlissen. Im weichen wiederum Untergrund ja nicht anhalten, sonst wars das, incl. 1500€ Bergekosten. Vorbei an wilden Kamelen, verdursteten Ziegen, tollen Landschften fanden wir mitten in der Wüste dank unserdürftigen Kartenausstattung eine Militärbasis. Zuerst dachten wir es sei ein kleiner Aussenposten, doch als uns ein Geleitfahrzeug zum Polizeiposten in Katrone eskortierte, offenbarte sich erst dass wir in einer großen Militärbasis gelandet waren. Das wird noch viel Büroarbeit geben für die Wache… Wir mussten viele Fragen beantworten, aber die Militärs und die Polizei gingen sehr souverän mit der Situation um und waren sehr freundlich. Wir waren aber leider für den Rest des Nachmittags in Polizeigewahrsam. Andere Teams hatten sich ebenfalls an den missverständlichen Koordinaten zerfranst und sind in dieselbe Lage geraten. Mit Polizeieskorte wurden wir dann ins Faherlager gebracht. Leider war Fotografierverbot. Kein Tag ohne Uberraschungen…

 

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